Verdauungsstörungen und Blähungen

Bei Blähungen und Verdauungsstörungen haben sich Magen und Darmwand regelrecht „festgefahren“ und „stehen im Stau“.

Aus Sicht der Chinesischen Medizin spricht man von einer Stagnation des Magen-Qi oder des Milz-Qi. Die Nahrung steckt fest und wird nicht mehr richtig verdaut. Das verursacht nicht nur ein unangenehmes Völlegefühl, sondern oft auch Sodbrennen, Magendruck oder Blähungen. Die Zirkulation des Qi ist gestört und das verursacht Schmerzen und Funktionsstörungen des lokalisierten Bereiches.

Anatomisch sind diese Bedingungen der Verdauungsstörung gut nachvollziehbar. Sowohl der Magen als auch die Darmwände bestehen aus weichem Gewebe und Muskeln. Sie sind somit anfälliger für Verkrampfung und Überdehnung als die Skelettmuskulatur. Das liegt auch daran, dass der Anteil der sensorischen Nerven die das Empfinden an das zentrale Nervensystem und damit an unser Bewusstsein senden, in der Darmstruktur nur sehr spärlich vertreten sind im Vergleich zu der dichten Besiedelung in den Skelettmuskeln. Dem Körper wird daher nicht mitgeteilt, dass im Magen oder Darm ein Muskel „gezerrt“ ist. Stattdessen entsteht das Gefühl, “als ob etwas stecken geblieben ist“.
Blähungen sind dagegen ein nur kurzes „Steckenbleiben“ der Nahrung. Die Magen- und Darmwände sind dabei nicht ganz so überstrapaziert, aber dennoch eingeschränkt in Ihrer Funktion der Kontraktionen (Zusammenziehen der Muskeln um die Nahrung weiter zu transportieren).

stone-316225Therapieansatz:

Um diesen Stau aufzulösen gibt es eine wichtige Grundregel – Entspannung!

Es ist vergleichbar mit der Behandlung einer verspannten Schulter- oder Nackenmuskulatur. Entspannung durch Ruhe, Wärme und Stretching für Ihren Darm durch Wärmetherapie und Akupunktur in Ergänzung mit Kräutern.

 

Mehr dazu erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail genügt, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Tel. +49 (211) 7495 1790